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Tinnitus – Ohrgeräusche, die belasten können

Tinnitus beschreibt das Wahrnehmen von Geräuschen wie Pfeifen, Rauschen, Brummen oder Summen im Ohr oder Kopf, ohne dass eine externe Schallquelle vorhanden ist. Viele Menschen erleben gelegentlich kurzzeitige Ohrgeräusche, doch wenn sie dauerhaft auftreten, kann dies die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

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Tinnitus ist ein Symptom, keine eigenständige Krankheit. Deshalb ist eine sorgfältige Abklärung wichtig, um die Ursache zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

Typische Symptome

  • Dauern oder wiederkehrende Ohrgeräusche, meist ein- oder beidseitig

  • Lautstärke und Tonhöhe können variieren

  • Begleitende Beschwerden: Druckgefühl im Ohr, Schwindel, Konzentrationsstörungen oder Schlafprobleme

  • Stress und Müdigkeit können die Wahrnehmung verstärken

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Nicht jeder Tinnitus ist gleich – die Ausprägung und Belastung unterscheiden sich stark.

Ursachen

Tinnitus kann viele unterschiedliche Ursachen haben:

 

  • Hörstörungen: z. B. altersbedingter Hörverlust, Lärm- oder Geräuschschäden

  • Erkrankungen des Innenohrs oder Mittelohrs: z. B. Entzündungen, Hörsturz

  • Neurologische Ursachen: z. B. Nervenreizungen, selten Tumoren

  • Durchblutungsstörungen oder Stoffwechselprobleme

  • Medikamente: einige Medikamente können Ohrgeräusche verstärken

  • Stress und psychische Belastung können Tinnitus verstärken oder chronifizieren

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Diagnostik – gezielt und sorgfältig

Die Abklärung umfasst:

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  • ausführliches Gespräch über die Art, Dauer und Belastung durch die Ohrgeräusche

  • körperliche und neurologische Untersuchung

  • Hörtests (Audiometrie)

  • Bildgebung des Kopfes bei unklaren oder einseitigen Tinnitus-Symptomen

  • ggf. weitere Untersuchungen zur Ausschlussdiagnostik

 

Ziel ist es, behandelbare Ursachen zu erkennen und die Therapie individuell anzupassen.

Therapie – individuell und wirkungsvoll

Eine Heilung ist nicht immer möglich, aber viele Maßnahmen können die Belastung deutlich reduzieren:

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  • Behandlung von Grunderkrankungen, z. B. Hörsturz oder Entzündungen

  • Hörtherapie: Hörgeräte oder Geräuschtherapie zur Maskierung der Ohrgeräusche

  • Medikamentöse Therapie in ausgewählten Fällen

  • Verhaltenstherapie und Entspannungstechniken zur Stressreduktion

  • Lernstrategien zur Tinnitusbewältigung, z. B. Ablenkung und Tagesstrukturierung

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Ziel ist es, die Wahrnehmung des Tinnitus zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.

Alltagstipps

  • ruhige und regelmäßige Schlafgewohnheiten

  • Vermeidung von Lärmspitzen und Ohrbelastung

  • Stressbewältigung durch Bewegung, Entspannung oder Achtsamkeit

  • gezieltes Training der Hörwahrnehmung (z. B. mit Tinnitus-Apps oder Maskern)

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Wann ärztliche Hilfe wichtig ist

Suchen Sie bitte ärztliche Hilfe, wenn:

 

  • der Tinnitus plötzlich einsetzt oder stark zunimmt

  • Begleitsymptome wie Schwindel, Hörverlust oder neurologische Ausfälle auftreten

  • die Lebensqualität stark eingeschränkt ist

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Frühzeitige Abklärung verbessert die Chancen auf Linderung deutlich.

Wir nehmen Tinnitus ernst. Gemeinsam klären wir die Ursache Ihrer Ohrgeräusche und entwickeln ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept, um Ihre Belastung zu reduzieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

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