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Erkrankungen der Wirbelsäule – häufige Ursache für Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Die Wirbelsäule ist das zentrale Stütz- und Bewegungsorgan unseres Körpers. Sie schützt das Rückenmark und ermöglicht Beweglichkeit und Stabilität zugleich. Erkrankungen der Wirbelsäule gehören zu den häufigsten Gründen für Rücken-, Nacken-, Arm - oder Beinschmerzen und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Wir nehmen uns die Zeit um Ihre Beschwerden anzuhören und gehen den Ursachen sorgfältig auf den Grund.

Gründliche Abklärung – der erste Schritt zur richtigen Behandlung

Am Anfang steht ein ausführliches ärztliches Gespräch (Anamnese). Dabei besprechen wir unter anderem:

  • Ort, Art und Dauer der Schmerzen

  • Ausstrahlung in Arme oder Beine

  • Gefühlsstörungen, Kribbeln oder Kraftminderung

  • Einschränkungen im Alltag

Darauf folgt eine neurologische Untersuchung. Je nach Befund können weiterführende Untersuchungen notwendig sein, insbesondere eine Bildgebung der Wirbelsäule (z. B. MRT oder CT). In bestimmten Fällen ergänzen elektrophysiologische Untersuchungen oder Laboruntersuchungen die Diagnostik.

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Häufige Erkrankungen der Wirbelsäule

Verschleissbedingte Veränderungen (degenerative Erkrankungen)

  • Bandscheibenvorfall

  • Bandscheibenvorwölbung

  • Arthrose der kleinen Wirbelgelenke

  • Spinalkanalstenose (Einengung des Wirbelkanals)

Diese Erkrankungen können Rücken- oder Nackenschmerzen verursachen und zu einer Reizung von Nerven führen.

Nervenbedingte Beschwerden (Wurzelläsion)

  • ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine

  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln

  • Muskelschwäche

Entzündliche Erkrankungen

  • entzündliche Veränderungen der Wirbelsäule

  • z. B. bei rheumatischen Erkrankungen

Weitere Ursachen

  • Fehlhaltungen und muskuläre Verspannungen

  • Verletzungen nach Unfällen oder Stürzen

  • selten Tumoren oder Infektionen der Wirbelsäule

Therapie – individuell und ganzheitlich

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache Ihrer Beschwerden und Ihren individuellen Bedürfnissen. In vielen Fällen ist eine konservative (nicht-operative) Therapie erfolgreich.

Mögliche Behandlungsbausteine sind:

  • gezielte Schmerztherapie

  • Medikamente zur Entzündungshemmung oder Nervenberuhigung

  • Physiotherapie und Bewegungstherapie

  • Haltungsschulung und Muskelaufbau

  • Injektionstherapien in ausgewählten Fällen

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit, z. B. mit Orthopädie oder Schmerztherapie

Unser Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit zu erhalten und Folgeschäden zu vermeiden.

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Warnzeichen – wann rasche Abklärung notwendig ist

Bitte suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn zusätzlich zu Rückenschmerzen folgende Symptome auftreten:

  • neu aufgetretene Lähmungen oder deutliche Kraftverluste

  • Taubheitsgefühle im Genital- oder Gesäßbereich

  • Probleme beim Wasserlassen oder Stuhlgang

  • Fieber oder starke nächtliche Schmerzen

Diese Beschwerden können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen und müssen schnell abgeklärt werden.

In unserer neurologischen Praxis begleiten wir Sie kompetent und einfühlsam – von der Diagnose bis zur individuell angepassten Therapie. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Beweglichkeit sowie Lebensqualität zu verbessern.

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